SPÖ Bad Vöslau

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SPÖ fordert rasches Handeln in Sachen Postpartner

Nun ist es fix: Ende August sperrt die Post in Bad Vöslau zu. „Überraschend kam das nicht! Die Gemeinde weiß schon lange über die geplante Schließung Bescheid und hat es verschlafen, sich um alternative Lösungen zu kümmern“, ärgert sich SPÖ-Chef StR Karl Wallner.

Übrig bleibt eine kürzlich neu übernommene Postpartner-Stelle beim Nahversorger, „welche die Aufgabe allein nicht bewältigen wird können“, ist Wallner überzeugt und fordert in dem Zusammenhang rasches Handeln seitens der Gemeinde, um die Versorgung der 12.000 EinwohnerInnen von Bad Vöslau sicher zu stellen.

Vorstellbar sind für die SPÖ zwei Szenarien:

„Die Gemeinde könnte die frei gewordenen Geschäftsräume der Post vorübergehend oder dauerhaft selbst anmieten, um eine zusätzliche Postpartner-Stelle zu gewährleisten. Als Mitarbeiter könnten jene beiden eingesetzt werden, die über die Startbahn eingestellt und angelernt, Ende 2018 in der Postpartner-Stelle gekündigt wurden. Denkbar wäre, die beiden  über die Aktion 20.000 wieder zu beschäftigen, wenn man auf parlamentarischer Ebene übereinkommt, diese Aktion wieder einzuführen nachdem sie von der türkis-blauen Bundesregierung 2018 überhastet eingespart wurde “, erläutert Wallner und erklärt: „Der Vorteil bei dieser Variante ist neben der sozialen Komponente - zwei über fünfzigjährigen Arbeitssuchenden durch Beschäftigung wieder eine Perspektive zu geben - natürlich auch, dass die beiden über entsprechende Erfahrung verfügen. Hinzu kommt die zentrale Lage des Standorts. „Alternativ, könnte man schon jetzt versuchen, mögliche Postpartner unter den Gewerbetreibenden zu gewinnen, die sich im Tremmelhof ansiedeln, der vor der Fertigstellung steht“, so der SPÖ-Chef abschließend.

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